Die VR/AR Brille von Apple. Willkommen im Metaverse
Apple ist dabei, das nächste große Ding auf den Markt zu bringen. Inoffiziellen Quellen zufolge stellt Tim Cook auf dem iPhone Event im September die Apple VR/AR Brille vor. Er macht damit den ersten Schritt Richtung Metaverse und scheint damit dem Meta Konzern von Mark Zuckerberg um mindestens ein Schritt voraus zu sein.
Was genau die Brille bzw. das Headset können und wie sie aussehen werden, weiß bisher noch niemand ganz genau. Klar ist nur die Richtung: Eine Kombination von Augmented Reality und Virtual Reality Funktionen. Seit Jahren arbeiten die Entwickler an diesem Produkt, das laut Analysten auf lange Sicht das iPhone ersetzen wird.
Technisch soll es so leistungsstark wie ein Mac mit zwei 8K-Displays sein und neben hochleistungsfähigen Chips Sensoren und Avatar-basierte Funktionen enthalten.
Was kann die VR/AR Brille von Apple?
Es bleibt die Frage, die sich in der bisherigen Entwicklung der AR-Technologie schon oft stellte: Was können wir mit dieser Brille oder diesem Gerät machen, das uns wirklich weiterbringt? Was kann sie uns bieten? Zwar ist noch nicht klar, wie die Benutzeroberfläche aussehen wird, soviel lässt sich aber schon sagen: Wahrscheinlich handelt es sich um eine Art Heads-up-Display, das Personen und Objekte erkennt.
Eine Richtung gibt möglicherweise die immersiven Wegbeschreibungen in iOS 15 vor. So könnten sich in der Kartenfunktion des neuen Geräts z.B. Gebäudenamen und Wegbeschreibungen dynamisch über die Umgebung legen. Auch Apps für Fitness, Musik, Nachrichten und Anrufe gehören sicherlich zu den Features.
Weitere Schwerpunkte werden außerdem auf Spielen und Medien liegen. Insider erwarten, dass Apple mit Medienpartnern kooperieren und seinen eigenen Streaming-Dienst damit beauftragen wird, Inhalte zu erstellen, die in VR mit der Brille angesehen werden können.
Was plant Tim Cook?
Für Tim Cook soll es die letzte große Präsentation werden. Er hat die Entwicklung von VR und AR schon lange befeuert. Schon 2017 vertrat er die Ansicht, dass AR eine der Technologien sei, die sich groß und selbstverständlich entwickeln werden, dass wir uns fragen werden, warum es anfangs so schwierig war.
Aktuell ist passend dazu die Rede davon, dass Hardware-Probleme die Entwicklung behindern. Vielleicht steckt dahinter aber auch eine kalkulierte Marketing-Strategie, die die Spannung erhöhen soll. Es wird auch darüber spekuliert, dass das mit vermuteten bis zu 3.000 Dollar recht teure Gerät noch nicht für den Massenmarkt gedacht ist. Das würde bedeuten, dass die 2022-Version nur die erste Generation auf dem Weg zu einer kompakten und massentauglichen VR/AR-Brille ist.
Allen Spekulationen zum Trotz könnte Tim Cook die Welt im September aber auch noch einmal völlig überraschen.